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Hochsaison in Rom: Was Sie wissen müssen
Neue Reservierungspflicht und Einlassregeln für Roms Top-Sehenswürdigkeiten
Wer die italienische Hauptstadt erkundet, muss sich auf eine Reihe digitaler Reservierungen und neu eingeführter Eintrittsgebühren einstellen. Die wichtigste Neuerung betrifft den Trevi-Brunnen: Hier wurde ein Zugangssystem für den Bereich direkt am Beckenrand eingeführt. Während der Blick vom Platz aus weiterhin kostenlos ist, wird für den Abstieg zum Wasser – etwa für den traditionellen Münzwurf – nun eine kleine Gebühr fällig. Auch das Kolosseum hat die Umstellung auf streng personalisierte Tickets abgeschlossen. Besucher müssen am Einlass einen Lichtbildausweis oder Reisepass vorlegen, der exakt mit dem Namen auf dem vorab gebuchten Online-Ticket übereinstimmt. Der Besuch des Pantheons bleibt für Touristen ebenfalls kostenpflichtig, wobei der Einlass über eine Kombination aus festen Zeitfenstern und Verkaufsstellen vor Ort gesteuert wird. Nach Abschluss eines großen religiösen Ereignisses erstrahlen viele historische Brücken und Fassaden nach ihrer Restaurierung in neuem Glanz, auch wenn die Bauarbeiten für die Metrolinie an der Piazza Venezia den Verkehr oberirdisch weiterhin beeinträchtigen. Um den größten Menschenmassen und der Mittagshitze zu entgehen, setzen immer mehr Reisende auf „Noctourism“ – offizielle Abendführungen durch den Vatikan und die antiken Stätten, die ein deutlich entspannteres Erlebnis bieten.
Geheimtipps: Roms ruhige Nebensaison
Clevere Besuchszeiten für Top-Sehenswürdigkeiten
Alternativen wenn’s voll wird: Roms stille Wunder
Obwohl der massive Pilgerstrom zum Heiligen Jahr offiziell nach dem 6. Januar 2026 endet, bleibt die Stadt eines der weltweit gefragtesten Reiseziele. Im Spätwinter ist mit einer leichten Normalisierung der Besucherzahlen zu rechnen, doch in der Hauptsaison sorgt das Interesse an den frisch restaurierten Monumenten und der verbesserten Infrastruktur weiterhin für ein hohes Besucheraufkommen.
Ab Februar 2026 wird für den Zugang zum sogenannten „Catino“, dem Bereich unmittelbar am Brunnenbecken, eine Gebühr von 2 € erhoben. Dieses System soll den Andrang direkt am Wasser regulieren. Der Blick auf den Brunnen vom restlichen Platz aus ist für alle Besucher weiterhin kostenfrei.
Ja, im Jahr 2026 sind alle Tickets für das Kolosseum personalisiert und nicht übertragbar. Besucher müssen bereits beim Kauf ihren vollständigen Namen angeben und am Eingang einen gültigen Reisepass oder einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen, der mit den Angaben auf dem Ticket übereinstimmt.
Verfasst vom Redaktionsteam von Rom Tours & lizenzierten lokalen Experten.
Letzte Aktualisierung: 24/02/26